Ein Fall für Kommissar Mette

EPISODE 1

image

Im tiefliegenden Archivlager unter unzähligen staubigen Akten konnte man das knirschen der Papiere gepaart mit einem argwöhnischen grummeln belauschen.>>Mmmhhh nein das wars nicht ……….mmmhh interressant ……..nnnjjjaa<<.Ein plötzliches pochen am Türrahmen unterbrach die Untersuchung des alten Zausels.>>Mette der Polizeichef will dich sprechen .Er wartet im 5.Stock auf dich also spute dich<<.>>Wieder einer dieser hochnäsigen Schulabsolventen<< ,dachte sich Mette und machte sich auf dem Weg.Polizeichef Wollitz saß auf der Tischkante und imponierte die neue Sekretärin mit spektakulären Einsätzen die ihn verdientermaßen …..natürlich….. zum Chef gemacht hatten.Gerade als Wolitz zum Höhepunkt ausholen wollte hörte man im Flur ein kratziges Husten ,für dieses Geräusch gab es nur zwei logische Erklärungen 1.das Gebäude steht in flammen 2.Mette ist in der nähe.  >>Ah ja ,da sind sie ja Herr Kommissar,folgen sie mir ich muss mit ihnen unter vier Augen sprechen<<.>> Na schön<< erwiederte Mette leicht wiederwillig .Das Büro von Wolitz war mit einigen Auszeichnungen geschmückt und ein grauer Handstaubsauger der mit einer Basis-station fest an der Wand installiert war lies Rückschlüsse auf einen  gewissen Sauberkeitswahn auf.>>Recht und Ordnung<< flüsterte Mette mit einem grinsen vor sich hin.Setzten sie sich ,entschlossen griff Wolitz zur Schublade und holte eine Akte hervor.>>Sehen sie sich das mal an<<.Mette wischte mit einem kariertenTuch über die Brille .Anfangs waren Mettes Augen forschend und kalkül bis sich seine schlitzartigen Augen in zwei perfekt geometrische Kreise verwandelten.>>Was……..nein das kann nicht sein!<<

EPISODE 2img015

Schweiß bildete sich auf der Stirn , wellenartige Verformungen bildeten sich auf dieser.  Mette legte die Akte hin und starrte Wolitz tief in die Augen .Wolitz stand auf und holte zwei Gläser hervor .>>Mette sie sind mein man, wie lange arbeiten sie schon für uns?<< Mette hob das kurz davor gefüllte Glas und streichte sich mit dem Tuch über die Lippen >>Lange genug um zuwissen was hier vorgeht Wolitz.<<Kommissar Mette stürtzte den Drink in sich hinein >>Sie wissen was sie tun müssen ,also…….<<.mit einer peinlich anmutenden Geste verwies Wolitz mit dem Zeigefinger auf die Tür .Kommissar Mette war etwas seltsam zumute ,schliesslich war dies kein Fall wie jeder andere für ihn.Kommissar Mette öffnete die Tür und verlies das Polizei-revier,nur ein paar Blocks weiter befand sich das Sunshine’s…….eine beliebte Kneipe für Polisten aller art um sich nach dem Dienst die Kante zugeben.>>Hallo Karl ,wie läufts denn so ?<<  >> Ach Herr Kommissar sie wissen ja Gläser füllen,abwaschen…….Tag ein Tag aus.<< Kommissar Mette frimmelte aus seiner Innentasche eine Zigarrette hervor…….>>Gib mir mal ein Sunshine-spezial.<<Kommissar Mette zündete seine Zigarette an und wanderte mit seinen Blick wie ein Leuchturm an der Küste durch die Bar. >>Mmmmhhh…..<<ein mmmmhhhh kann bedeuten das man nachdenkt ,oder vielleicht zustimmt,ein Geräusch einfach was einen veranlassen würde ihm zufragen was denn seien würde oder aber er selbst würde fragen was das seien würde was ihm wiederum veranlasst hätte zu einem mmmhhh.Bei Kommissar Mette allerdings galt diese Regel nicht ……vor seinen inneren Auge spielte sich das Zenario ab anhand der Indizien die er zuvor mit seinem äusseren Auge erkannt hatte.>>Mmmmmhhhh….Kowolzky und Ribowitz hatten sich bislang doch nie in den Haaren gehabt……..merkwürdig. <<  >> Sie sagen es Herr Kommissar ,sie saßen gestern ganz friedlich da und plötzlich versuchen sie sich mit den Stühlen gegenseitig die Köpfe einzuschlagen. <<Karl sagte dies mit einer wechselseitigen Kopfbewegung , bis die Tür aufeinmal auf ging und ihm dabei ein lächeln durchs Gesicht huschte. Kommissar Mette war mit dem Gesicht immer noch zum Tresen gerichtet.>>Hallo Metti………….<<

EPISODE 3img004

Zart wie eine warme Herbstbrise zuckten seine Mundwinckel .Mette drehte sich um, und die schattenhafte Gestalt glitzerte in fortschreitender  intersität. >>Wie lange haben wir uns schon nicht mehr gesehen 3 oder vielleicht 4 Jahre?<<Elegant wirkten ihre Schritte zum Tresen.>>Ein Sunshine-spezial,du hast dich nicht verändert Metti ,verfolgst du immer noch die bösen Buben?<<Kommissar Mette nippte am Glas und erwiederte >>Diese Frage sollte ich dir besser selber stellen Natascha?<< Lächelnd legte sie ihre schwarze Handtasche auf den Tresen >>Gib mir einen doppelten Karl.<<Kommissar Mette öffnete seine Krawatte und blickte zu Natascha.>>Was kannst du mir über Kowolzky erzählen?<<  >>  Du gehst ja heute schnell ran Metti,also schön <<.Natascha sog auffallend erotisch am Strohhalm>> Kowolsky hat informationen an denen beide Seiten interressiert sind <<Mette wuselte sich durch seinen Schnurbart.>> Soweit war ich auch schon.Woher bezieht er seine Informationen?<<Natascha blinzelte mit einem Auge Du weist wieviel das kostet ? Nervös frimmelte Mette einen 20ger Schein hervor.>> Kannst du den wechseln?<< Natascha nahm den Schein an sich ohne ein weiteres Wort darüber zuverlieren .>>Gehe zu den Docks und frage nach Dr.Petriwitz.<< Elegant trank Natascha ihren Drink aus.>> Es war nett dich wiederzusehen.<<Mette tupfte sich mit dem Tuch die verschwitzte Stirn ab.>> Es war? <<Polizeichef Woltz gab sich heute früh besonders viel mühe seinen Anglitz eine gewisse note Sex hinzuzufügen.Petrowa warf nebenbei schon einmal den Staubsauger an und verabschiedete Wolitz mit einem Augenwurf Richtung Tür .Wolitz störte es nicht seine freude über die Fahrt mit seinem neuen Lada Deluxe Ausstattung inklusive Tapedeck machte ihn selbst an einem so frühen Morgen unantastbar. Wolitz öffnete die Tür und legte seine Lieblingskasette …….Celtic Dreams ……..ein.Beim streicheln des Lenkrades viel ihn ein Mann der durch einen Baum halb verdeckt war sofort auf.Man kann viel über Wolitz sagen aber seinen geschulten Blick bei der Polizei hatte er nicht verloren.Er erinnerte sich ganz langsam .>>Ribowitz was machen sie da?<<

EPISODE 4img070

Leise tröpfelte der Tau von Blatt zu Blatt.Kommissar Mette hängte sich seinen Schlips um und küsste die noch schlafende Natascha zum Abschied auf die Wange.Auf den Weg zur Cafeteria des Polizeireviers erblickte er im Schaufenster eines Kiosks die Schlagzeile einer hiesigen Zeitung :Ratia an den Docks 3 Tote.Kommissar Mette kratzte sich am Kopf und wischte sich mit seinem karierten Tuch über die Stirn und sagte,>>Mmmmmhhhh<<.Normalerweise wäre der Fall jetzt schon gelöst, kein Verbrecher selbst mit größter list und tücke könnte sich vor Kommissar Mette’s mmmhhh verstecken,aber es war ein langer Abend gewesen und Mette war eher als Nachtmensch einzuschätzen.>> Ich glaube ich brauche erstmal einen Kaffee<< Langsam drehte sich Ribowitz in Wolitz Richtung.Hecktisch zog er eine Zeitschrift vor seinen Gesicht und ging auf Wolitz Wagen zu und stieg ein .>>Was ist los mit ihnen,hat sie meine Frau auf mich angesetzt?Hörn sie auf der Weihnachtsfeier waren alle sehr betrunken und sie……>>.Seien sie still und fahren sie los ,hier sind wir nicht sicher!<<Mittlerweile war Kommissar Mette im Revier angekommen und durchblätterte im Archivgeschoss die Akten nach einem gewissen Dr. Petriwitz.Normalerweise könnte er auch einfach zu den Docks gehen und nach ihm fragen aber die letzten Ereignisse dort liesen ihn  kalkül vorgehen.>>Ah da haben wir ihn ja ,unerlaubtes parken,45 jahre alt,Zahnarzt,Ecke Fischkopf an der Aale 23.<<Polizeichef Wolitz drückte aufs Gaspedal.>>Zufälligerweise kenne ich einen Ort wo wir ungestört seien können .<<Ribowitz schaute etwas entnervt zu Wolitz und sagte>>Das glaube ich ihnen sofort.<<Angekommen in einer Gasse stellte Wolitz den Motor ab .>>Also was ist hier eigentlich los?<<>>Es geht um Kowolsky.<<nervös zündete Ribowitz sich eine Zigarrette an>>Der Typ ist nicht sauber,ständig hängt er mit dubiosen gestalten an den Docks herum und füttert sie mit Informationen<<Mit ernster Miene stellte Wolitz die Irische Folklore aus.>>Haben sie dafür auch Beweise?<<>>Die hatte er mir vor 2 tagen im Sunshine’s abgenommen,seitdem ist er verschwunden.<<Mittlerweile befand sich Kommissar Mette in einem Warteraum  und blätterte in einem Comicheft namens Captain Superzahn vs. Mr.Karies.>>Herr Mette ? Sie sind jetzt dran!<<

EPISODE 5img072

Kommissar Mette betrat das Arztzimmer und hörte aus einem Nebenzimmer ein Wasserplätschern.>>Setzten sie sich schon einmal auf den Stuhl, ich bin gleich bei ihnen.<<Mette setzte sich und inspizierte die modernen Hightech Instrumente auf dem Tablett gleich neben ihm.>>Ist ja der Wahnsinn was sich alles in der Zahntechnik so  getan hat ,war bestimmt nicht billig?<<Dr.Petriwitz kam aus den Nebenzimmer. Seine Erscheinung war seriös>>Aber nicht seriös genug um vielleicht doch Dreck am stecken zuhaben<< dachte sich Kommissar Mette als er sein lächeln begutachtete .>>So dann wolln wir doch mal schauen.<<Alte Erinnerungen kamen wieder hoch als Dr.Petriwtz in Kommissar Mette’s Mund herumstochert .>>Aha,C3 ,R9 und D7 sehen nicht so gut aus.<<Mette’s Körper verkrampfte,fast hätte er schon vergessen weswegen er eigentlich hier war.>>Saaammjjnn schie schachhht ?<<Dr.Petriwitz unterbrach kurz seine Untersuchung.>>Wie bitte?<<>>Hust ,kennen sie eigentlich einen gewissen Kowolsky?Er ist seit einigen tagen verschwunden.<<Dr.Petriwitz fuhr mit der Behandlung fort.>>Kowolsky,Kowolsky, ja natürlich ich hatte ihn schon öfters auf den Stuhl.Er hat sehr schöne Zähne.<<Kommissar Mette konnte aus seinen Augenwinkel eine leichte Schweißbildung bei Dr.Petriwitz erkennen.Der Arzt unterbrach seine Untersuchung .>>Ich komme gleich wieder.<<Dann hörte der Kommissar nur ein klicken an der Tür hinter ihm . Plötzlich ertönte Musik!>>Wahrscheinlich vom Radio auf dem Regal<<grübelte Mette.Aufeinmal presste eine Hand auf seinen Mund und eine zweite tapte seine Handgelenke an den Armlehnen des Stuhls,als dies dann geschehn war wurde zusätzlich sein Mund vertapt.Der Gesichtsausdruck von Dr.Petriwitz hatte sich nun gänzlich verändert,da war nichts mehr seriöses zuerkennen.>>Hören sie mir gut zu,ich werde ihnen gleich das Tapeband vom Mund abziehen ,1.Wenn sie anfangen zuschreien dann werde ich ihnen wehtun,2.Wenn ich merke das mich anlügen werde ich ihnen sehr wehtun.Haben sie das verstanden?<<Kommissar Mette nickte.>>Ok wer zum Teufel sind sie ?  Und was zum Geier haben sie mit Kowolsky zutun?<< Zuoft hatte Kommissar Mette schon in solchen Situationen gesteckt um jetzt ins stottern zugeraten.>>Meinen Namen kennen sie ja bereits schon.Wie sie ja bereits wissen arbeitet Kowolsky mehr oder weniger  für die Polizei.Ich nehme an sie können sich jetzt ein Bild davon machen was ich repräsentiere,und aus welchen Gründen ich hinter Kowolsky her bin.<<Dr.Petriwitz’s Blick erstarte zu einem kühlen Block.Genau in diesen Moment scheint er begriffen zuhaben mit welchen Kaliber er es hier zutun hatte.Überlegen lächelte Kommissar Mette ihn an.>>Sie müssen sich eines bewusst machen mein wehrter Dr.Zahn, sie haben keine Chance ohne Konsequenzen aus dieser Sache herrauszukommen.<<Man weiss nicht ob es Wahsinn oder Verzweiflung war die Dr.Petriwitz jetzt ins Gesicht fiel.

EPISODE 6img077

Hektisch ging Dr.Petriwitz in den Nebenraum. Kommissar Mette spuckte sich auf seine Handgelenke um einen Gleitgel ähnlichen Effekt zu erzeugen . Plötzlich verfiel der Kommissar in eine Rückblende. Die Luft roch nach überreifen Sauerkirschen ,und die Vögel zwitscherten in den Apfelbäumen.Er war wieder Zuhause. Kommissar …….nein besser gesagt Klein-Kommissar Mette rührte mit einem Schneebesen die Eier . Neben ihm begutachtete seine Mutter die Bewegungsmuster des schlagens.>>Gut machst du das Mette,und nicht vergessen immer schön aus dem Handgelenk!<<Klein-Kommissar Mette erwiederte >>He he .<<Zurück in der Gegenwart lösten sich langsam die Fesseln Mette’s  . Aus den Nebenzimmer kam Dr.Petriwitz mit einem Bohrer herangestürmt der von der Ärztekammer wohl höchstwahrscheinlich nicht genehmigt worden wäre wenn sie davon wüssten.>>Jetzt bist du fällig.<<Kommissar Mette erwiederte diesen Vorschlag mit einer Gegenattacke und schmiss Dr. Petriwitz sein kariertes Tuch ins Gesicht.Für einen Bruchteil einer Sekunde war der Arzt ausser gefecht gesetzt,Zeit genug um die Zahnpastatube mit Minzegeschmack zu ergreifen und zwei Tauben auf der Fensterbank zubeobachten die sich einen Wurm teilten………. ein wunderbarer Anblick……….aber zurück zum geschehen ,kaum hatte sich Petriwitz das Tuch von den Augen gerissen drückte Kommissar Mette auf die Tube und die Zahnpasta spritzte in die Augen des artztes .>>Aaarrrggghhh<<Dr.Petriwitz wusste nicht wie ihm geschah,einerseits war er wütend über die Schmerzen in den Augen, andererseits erfreute er sich am frischen Minzegeruch der Zahnpasta.Die Patienten im Warteraum unterdessen beeindruckte der Lärm recht wenig.>>Scheint wohl ne Wurzelbehandlung zuseien .<<Verschwommen suchte Dr.Petriwitz die Umrisse von Kommissar Mette,zufällig ertastete der Artzt ein Silbertablett und schläuderte es wie ein Frispy auf Mette zu. Kommissar Mette sah das Unheil auf sich zukommen.Jetzt zahlte sich sich das jahre lange Yoga- training von dem er keinen seiner Kollegen jemals erzählt hatte endlich aus. Mit einer eleganten Hohlkreuz Bewegung nach hinten wich er dem Geschoss  geschickt aus.Dr. Petriwitz stolperte noch immer blind um sich herum bis er auf  der Zahnpasta ausrutschte und mit dem Kopf hart gegen die Wand aufschlug . Inzwischen waren Polizeichef Wolitz und Ribowitz unterwegs um ein geeignites Versteck für Ribowitz zufinden.>>Im Moment dürfen wir niemanden trauen .Sollten wir Kowolsky zufassen bekommen werden sie vor dem Gericht gegen ihn aussagen.Ich werde sie erstmal zu meinen Vater Fahren .Er hat ein nettes Haus am See dort können sie ersteinmal durchatmen.<<Die Beschreibung war etwas übertrieben ,das Haus war in Wirklichkeit eine kleine Holzhütte vor einem Moorgebiet,aber nun gut so war Wolitz nun einmal.Wolitz klopfte an die Tür.>>Vater ich bins Wolitz!<<>>JJJaaa warten sie ich hab meine Hose noch nicht an!<<Ribowitz ahnte nichts gutes.Der alte Mann öffnete die Tür.>>Hallo , was kann ich denn für sie tun?<<>>Vater ich bins Wolitz.<<>>Was , was wolln sie?<<Polizeichef Wolitz blickte sich kurz zu Ribowitz um und wendete sich wieder seinen Vater zu.>> Ich bins ,Wolle<<>>Wolle ,hä,hä,hä du kleiner Hosenscheißer lass dich mal anschaun hä,hä.Na los kommt schon rein ,hust!<<Schrill waren die Sirenen als Kommissar Mette den Polizeiwagen mit Dr. Petriwitz wegfahren sah .Kommissar Mette frimmelte aus seiner Innentaschen eine Zigarette hervor ,beim anzünden entdeckte er unter den Schaulustigen ein bekanntes Gesicht.>>Ich werd nicht mehr?<<

EPISODE 7img083

Das Ticken der alten Uhr an der Wand verdeutlichte die etwas angespannte
und hilflose Situation, die Ribowitz im alten Wolitz-Haus empfand . Ihm
blieb nichts anderes übrig, als sich auf seine Hornhaut auf den
Fingerkuppen zu konzentrieren und sie dann mit seinem Fingernagel
abzukratzen. Zumindest war es interessanter gewesen als an die Decke
zu starren,was er ja auch schon davor getan hatte. Ribowitz schaute zum
Beistelltisch und stöberte durch die Zeitschriften. >>*Oh was haben wir
denn hier? -Feucht und geil auf Norderney ?-<<
..Polizeichef Wolitz braute unterdessen in der Küche eine Kanne Kaffee
zusammen.*>> Vater der Kaffee ist fertig! Willst in ihn mit Milch oder
Zucker?<<*
Der alte Mann kam aus einem Nebenzimmer und kratzte sich an der
Arschlochritze.*>>Hust,im Regal müsste noch ne Flasche Wodka
sein,hust*<< Es war wie früher zuhause, erinnerte sich Wolitz .
Klammheimlich winkelte sich eine Falte seitlich am Mund zusammen.*>>Ja
natürlich.<<*Wolitz betrachtete die koffeinhaltige Flüssigkeit als sie
die Kanne verlies .Der Strom des Kaffees floss in wellenartigen Formen.
..In den Fängen der Luft, warm umschlungen wie eine herzliche Umarmung. Die
Wellen verformten sich mit der Berührung des Porzellans; es schien fast
so, als hätte der Kaffee die Tasse schon erwartet. Stück für Stück
erhöhte die Tasse ihre Temperatur um es angenehmer für den Kaffee
zu gestalten.Der Kaffee floss in Strömen hinein und seine Wellen prallten
zuerst hart an die Rändern des Gefäßes .Je mehr Kaffee dazu kam, desto
mehr beruhigten sich die Ausschläge. Und das einst so spritzende Getöse
bildete sich zu einem gesamt harmonischen Gebilde. Nun hatte das Gefäß
seine Bestimmung erfahren und gab jetzt den Geruch seiner Präsenz frei .
Vater Wolitz hatte sich inzwischen Hosenträger an seine Joginghose
geschnalltm um seine ach so behaarte Ritze zu kaschieren, die sich immer
wieder offenbarte, wenn er sich bückte.>>*Mmmhh riecht lecker, aber da
fehlt doch noch was?*<<Wolitz griff instinktiv ins Regal und holte die
Wodkaflasche hervor.In einem Stück könnte man meinen wollte
der Wodka hinausströmen, als er den Hals der Flasche geschmeidig
streichelte. Kein “hallo” oder “hey” benutzte der Wodka zur Begrüßung.
sondern er mischte sich sofort unters Volk. Er umschmeichelte jedes
Koffeinteilchen so, wie ein schneidiger Kerl in einer Bar die, nur mit
Frauen besetzt war. Die Frauen hatten zwar nicht auf ihn gewartet. aber
als sie seine Präsenz spürten. konnten sie nicht anders, als sich mit ihm
zuvereinigen.
Ribowitz’s Körperhaltung hatte sich in der Zwischenzeit stark
verändert.Vom schlaffen Sack bis zum unruhigen fast schon zitternden
Lustmolch bezauberte ihn Else auf Seite 8 zum Aufklappen. Ribowitz
schwitzte ,seine Hände wurden unruhig und der Stoff der Hose wurde auf
eine harte Probe gestellt.>>*Ja, äh ich geh dann mal für kleine
Geheimagenten!*<<Polizeichef Wolitz streckte seinen Kopf Richtung
Wohnzimmer.>>*Warte noch, ich glaube dieser Kaffee ist mir heute
besonders gut gelungen.*<<
>>*Tja äh weißt du, ich habe ein schwaches Herz, ist äh genetischer
Natur.*<<Wolitz streckte den Kopf wieder Richtung Türbogen und lächelte
Ribowitz an.>>*He he du Scherzkeks.*<<Etwa 58 Sekunden später saßen alle
drei am Tisch zusammen und besprachen die Lage. Unter den Augen seines
Vaters spreizte Wolitz seine Schultern und versuchte vom
Gesichtsausdruck möglichst professionell auszusehen.>> *Ok Ribowitz was
kannst du mir über die dubiosen Ereignisse über Kowolsky erzählen?*<<
Ribowitz sah leicht abwesend aus und schaute ständig zur Toilettentür.>>
*Ja äh ich weiß auch nicht.*<< Wolitz’s Vater knallte überraschend für
alle seine Faust auf dem Tisch.>>*Reiß dich zusammen Junge!!!*<<>>*Ja
gut – ich war mit Kowolsky öfters an den Docks , der Drogenhandel in der
Gegend war ja allgemein bekannt. Kowolsky erzählte mir, dass er einer
ganz heißen Spur hinterher wäre und das er sich Undercover unter die
Leute mischen wollte.*<<Polizeichef Wolitz streichelte auffallend
gestellt sein Kinn .>>*Mmmhhhh interressant.*<<
>>*Was sagst du mein Junge, – hast du was herausgefunden?<*<fragte
neugierig sein Vater.
>>*Äh fahren wir erst einmal fort. Welche Beweise konntest du
sammeln?*<<Der Blick von Ribowitz richtete sich wieder vom WC zur
Wolitz. Aber dieses Mal machte er eine ernste Miene.>>*Es war eine
Beschattung bei Nacht. Wieder einmal wollte Kowolsky alleine hinausgehen
..*Ribowitz nahm einen Schluck aus der Kaffeetasse. .*>>Ich hatte schon
seit längerem den Verdacht, dass da irgendwas nicht stimmt, also nahm ich
meinen Fotoaparat und folgte ihm unauffällig .*<<Wie ein kleines Kind
beugte sich Wolitz’s Vater über den Tisch.>>*Ja,ja und wie gehts weiter?*<<
>>*Beim Knipsen hörte ich Kowolsky mit den anderen reden ,dabei war der
Name MR.POLANSKY ständig zu hören.*<<
Wolitz grübelte.>> *Polansky , ich denken, ich werde zum Polizeirevier
zurückfahren und mir entsprechende Daten von meinen Mitarbeitern
zukommen lassen.Du bleibst erst einmal hier und wartest, bis ich dich
anrufe *.<<Polizeichef Wolitz verlies die Hütte und setzte sich in
seinen Lada. Schnell drehte er den Autoschlüssel und wählte auf seinem
20Kg schweren Handy die Nummer von unserem allzeit geliebten Kommissar
Mette ein.>>*Tuht,tuht,tuht.*<<

EPISODE 8img085

Im Getöse der Wortfetzen, umgeben von Lichtblitzen, umringt von Menschen wie in einem dicht bewachsenen Wald ,versuchte Kommissar Mette die Fährte nicht zu verlieren . Das Haar, leuchtend durch die Reflexion der Sonne. Die lockigen Wellen im Spiel des Windes. Ihre Haare waren so einzigartig und schön zugleich, dass Kommissar Mette sie in der Menge nicht aus den Augen verlieren konnte. Er ruderte sich durch die die Menschen, wie in einem Schwimmbecken. Plötzlich rollte ihm eine fünf Mann starke Rentnertouristen-Gruppe entgegen. Ausgestattet mit Geh-Hilfen die parallel nebeneinander ausgerichtet waren . Mette entriss einem Passenten den Regenschirm und kombinierte diesen mit vier Luftballons, die er etwa drei Sekunden früher einem kleinen Mädchen namens Leila entwendet hatte. Mit dem böigen Wind an den Docks konnte Mette genug Auftrieb gewinnen, um sich über die Rentner hinüber zusetzten. Frisch gelandet befand er sich auf einmal in einer Philosophie-Studentengruppe . Es war so, als hätten sie gar nicht bemerkt, dass Mette nur rein zufällig dort gelandet war und ehe er sich versah, befand er sich in einer Diskussion über Leben und Tod. Mette mimte den Tauben und ruderte sich weiter Richtung goldenes Haar. Im Getümmel der Menschen hatte er nicht bemerkt, dass er auf seiner Verfolgungsjagd sein Handy verloren hatte. Durch einen kleinen Menschenspalt erblickte er nur noch die Haarspitzen, bis auch die im Portal des Busses verschwanden. Keuchend stützte er sich auf seine Knie und tupfte sich dann die Stirn mit seinem Tuch ab. “Mmmmhhh, was zum Teufel hattest du hier zu suchen, Natascha?”murmelte Mette in sich hinein.

In der Zwischenzeit frimelte der Polizeichef in seinem Handschuhfach nach Gummibärchen und raste mit einer Durchschnittsgeschwindingkeit von 110kmh durch die Innenstadt wobei er nur gelegentlich seinen Blick auf die Strasse richtete. Wolitz grinste zufrieden im Gesicht als er die Verpackung mit nur einer Hand öffnete. ” He he, heute scheint mein Tag zu seien.” Plötzlich durchfuhr ein harter Ruck das Auto .Wolitz schaute mit vollem Mund in den Rückspiegel und erkannte einen sandbraunen Skoda hinter ihm. “Um eine Beschattung kann es sich hierbei nicht handeln, dafür fahren sie einfach zu auffällig. Oder aber es war keine Absicht? Vielleicht sind es ja Ausländer oder eine Frau? Oh, das darf ich nicht vergessen: Milch,Eier und Kartoffeln. Nein, nein quatsch. Milch, Eier und Salami . Ja, he ,he jetzt hab ich’s.” Die Verfolger setzten zum zweiten Mal an und rammte den Lada von hinten. Durch den Ruck löste sich in Wolitz Mundraum eines der Gummibärchen und rutschte ihn in die Luftröhre.”Hust würg (unnatürliche Geräusche). Kein Zweifel, es ist eine Verfolgungsjagd, hust.” Nach Luft ringend versuchte der Polizeichef bei immer mehr verschwimmender Sicht den Wagen unter Kontrolle zuhalten. Die Verfolger ließen nicht locker und rammten den Wagen ein drittes Mal. Wolitz knallte mit dem Kopf auf’s Lenkrad und verlor Gummibärchen und Bewusstsein. Es war kein Tag wie jeder andere für Fräulein Bilowitz, denn sie hatte sich Gestern im Modehaus ein neues Sommerkleid gekauft und fühlte sich sexy. Auf dem Weg zum Bäcker genoss sie die Blicke der Männer die sich an ihre üppigen kurven schmiedeten. Fräulein Bilowitz öffnete die Tür zum Bäcker “Einen wunderschönen Tag Herr Borowsky:” “Oh,guten Tag Fräulein Bilowitz, sieh sehn aber heute besonders reizend aus.” “Hi, hi also Herr Borowsky, sie wieder hi ,hi” Herr Borowsky zog seinen Bauch ein und redete jetzt mit einer etwas tieferen Stimme.” Was kann ich ihnen denn gutes tun, Fräulein Bilowitz?” Fräulein Bilowitz steckte den Zeigefinger in den Mund und versuchte sexy und nachdenklich zugleich auszusehen. ” Mmmmhhh zwei Stückchen Schwarzswälderkirsch, drei von den Marmorkuchen und ein…………..”Ein schallendes Klirren unterbrach Fräulein Bilowitz’s Kuchenauswahl . Erschrocken drehte sie sich zum Schaufenster. “Oh mein Gott was ist hier los !?” Es war der Lada des bewusstlosen Wolitz, der das Schaufenster der Bäckerei durchschoss. “Schnell rufen die den Krankenwagen ,ich kümmere mich inzwischen um den Fahrer!”

Leicht gelangweilt starrte Ribowitz auf den Fernseher . Paarungszeit der Eichhörnchen war das Thema der Dokumentation. Ribowitz schaute hinüber zu Wolitz’s schnarchendem Vater und beobachtete den langsam fließenden Speichel aus dessen Munde. Plötzlich pochte es an der Tür . Ribowitz stand auf und schaute vorsichtig aus dem Fenster. Zwar konnte er die Person nicht erkennen doch irgendwie kam ihm der Wagen bekannt vor: Ein sandbrauner Skoda. Das Klopfen an der Tür wurde energischer. Ribowitz ging zurück zum alten Mann. “He wach auf, wir sind in Gefahr!” Wolitz’s Vater strich sich über seine münden Augen und deutete mit dem Zeigefinger auf die Schrottflinte an der Wand. Die Tür knirschte und das alte Holz am Türschloss zerprang. Ribowitz stürtzte mit einem Hechtsprung Richtung Gewehr und landete mit den Beinen ohne korrigieren zu müssen. Der Eindringling schmiss die Brechstange zur Seite und zückte wie in Clint Eastwood’s besten Zeiten seine Pistole und feuerte Richtung Ribowitz. Zuerst fühlte es sich so an als hätte ihm jemand mit einem kräftigen Schlag gegen die Schulter geschlagen. Der Schlag war so hart das es ihn seitlich umriss. Ribowitz befand sich jetzt am Boden hinter der Couch. Ein unverhoffter Vorteil für Ribowitz, der im Schutz der Couch in ruhe sein Ziel anpeilen konnte. Ribowitz schoss und traf den Fremden in den Oberschenkel. Der Mann fiel zu Boden . Ribowitz sprang auf und schlug ihn mit dem Gewehr Bewusstlos. “Komm Opa, wir müssen hier weg. Hier sind wir nicht mehr sicher!” Ribowitz durchwühlte die Jackentasche des Auftragsmörders und fand einen Zettel mit einer Adresse darauf. “Ecke Fischkopf / An der Aale 23- Ich kenne die Strasse, Los Opa wir fahren zu den Docks. Ich habe genug von diesem Versteckspiel.” Ribowitz riss seinen Ärmel ab und verband sich seine Schulter , sein Blick war durchtränkt von Rache . “Heute Nacht werde ich die Sache zuende bringen.”

EPISODE 9img097

Ein massiver Gong ertönte durch den alten Glockenturm der Georgkirche. Kommissar Mette flanierte an ihr vorbei und traf gleich im gegenüberliegenden Polizeirevier ein. In aller Ruhe schenkte er sich
einen Kaffee ein und trabte zum Verhörsaal.
“Na wie läufts denn so Charlie, habt ihr schon was aus ihm herausgekriegt?” Mit verkniffenen Augen blickte Charlie durch die verspiegelte Glasfront.
“Dieser Kerl ist so zäh wie ein Steak, so wie jeden Sonntag, wenn meine Frau kocht.”
Kommissar Mette nippte am Kaffee und wischte sich mit seinen Tuch über die Lippen.
“Na dann wolln wir mal.” Mette öffnete die Tür und löste den inzwischen schon völlig verschwitzten Kollegen ab. Der Kommissar rückte sich den Stuhl zurecht.
“Da bin ich wieder Doc! Aber mir scheint, als wären sie dieses Mal der zu Behandelnde.”
Dr.Petriwitz ließ sich nichts anmerken und starrte auf sein Wasserglas.
“Nun gut, wollen wir keine Zeit verschwenden ! ”
Kommissar Mette griff in seine Inntentasche und hollte einen Beutel gefüllt mit weißen Pulver hervor.
“Sie wissen, was das ist und sie wissen auch aus welcher Schreibtischschublade wir das haben.
Also……”Kommissar Mette unterbrach kurz und zündete sich eine Zigarette an.
“Wo war ich stehen geblieben ?Achja…3 Kilo Kokain. Das sie in den Knast gehen ist ja keine Frage.
Die eigentliche Frage, mein lieber Herr Dr. Petriwitz ist: wie lange werden sie dort überleben?”
Mette lehnte sich zurück und formte hübsche Rauchkringel. Dr. Petriwitz hob seinen Blick und lachte.
“He,he ist das alles ? Mehr haben sie nicht he,he?”
“Ich will Namen von ihnen hören, sonst kann ich nichts für sie tun.”
” Ich werde bestimmt nicht in den Knast gehen, du scheiß Bulle! Sie wissen nichts,sie wissen garnichts.”
“Ich weiß , aber wissen die anderen das auch? Was meinen sie, wie lange die wartenwerden bis sie die verraten.”
“Solange es korrupte Bullen gibt, brauche ich nichts zu sagen he,he.”
Plötzlich klopfte es von aussen an die Spiegelwand. Mette verlies den Raum.
“Was ist denn Charlie ?”
“Wir haben Kowolsky entdeckt.”
”Hust ,stell sofort eine Spezialeinheit zusammen und nehmen sie ihn fest. Ich bin hier noch nicht fertig.”
Mette grübelte kurz. Wo zum Geier steckt eigentlich Wolitz?”
Charlie zuckte mit den Schultern und Mette schaute auf den Boden und schüttelte den Kopf.
Ohne ein weiteres Wort über Wolitz zu verlieren,  trennten sich beide und widmeten sich ihren Aufgaben.
Mit einem Lächeln betrat Mette wieder den Verhörraum. ”Was ist ? Warum lächeln sie so dämlich?”
Mette setzte sich entspannt auf den Stuhl.
” Sie sind am Arsch Petriwitz he,he . Wir haben Kowolsky. ”
”Sie bluffen doch!”
” Tja vielleicht, vielleicht auch nicht. Aber das werden sie ja spätestens im Knast herrausfinden.”
Verzweifelt blickte Dr. Petriwitz durch den Raum. Bis sich sein Blick an einem Kugelschreiber auf den
Tisch zuwendete.
” Ich gebe ihnen 5 Minuten Bedenkzeit.” Kommissar Mette stand auf und holte sich einen Kaffee.
Die geschickten Hände eines arztes sollte man nie unterschätzen..Dr.Petriwitz kugelspitzte sich durch die Fesseln frei.
Als Mette wieder hereinkam war der Raum leer. Der Blick Mettes erinnerte an seinen Vater, der morgens raus in den
Garten geht um seine Zeitung zuholen und dabei bemerkt wie sein 9  jähriger Junge in sein Wagen einsteigt und losfährt.
Plötzlich schlug die Tür zu und Petriwitz kam hinter dieser hervor und nahm Mette in den Würgegriff ,dann schnappte
er sich dessen Pistole und drückte sie ihn an seine Schläfe.
”Wer ist hier am Arsch? Wir gehen jetzt ganz Langsam zum ihren Auto.”

Polizeichef Wolitz lag noch immer im Lada und seine Sinne reckten und  streckten sich langsam zum Bewusstsein.
“Sehen sie sich das an, dort  liegt ein Revolver, Herr Borowsky ! Warten sie, ich hole die Waffe  heraus.”
Fräulein Bilowitz beugte sich tief über Wolitz liegenden  Körper.
“Ach Mist, es klemmt unterm Beifahrersitz. Vielleicht sollte ich  es etwas rütteln?”
Wolitz Instinkte reagierten sofort und meldeten ihm,  seine Augen sofort zu öffnen.
“Oh,was für ein Anblick. Passiert es  wirklich oder bin ich Tod?”
Wolitz Überprüfungen und die darauffolgenden Reaktion von Fräulein Bilowitz zeigten ihm, dass er sich wieder als ein
Teil des Geschehens bretrachten konnte. “Autsch,vwas ist hier eigentlich los, wo bin ich?”
Herr Borowsky nahm Fräulein Bilowitz zur Seite und  trat hervor.
“Was hier geschehen ist? Sie sind verdammt nochmal mit ihrem Wagen in  meinen Laden herein gekracht!”
Polizeichef Wolitz hatte sich inzwischen  aufgerichtet. “Ich arbeite für die Polizei . Machen sie sich keine
Sorgen wir werden für den Schaden schon aufkommen. Äh, haben sie ein  Telefon? ”
Herr Borowsky rückte Fräulein Bilowitz’s Kleid zurecht und  nickte.” Am Tresen.”
Wolitz wählte 110. ”Ja, hier Wolitz schicken sie mir , was , wo ich bin , äh , aha , naja  ich, was Kowolsky?
Ja dann schicken sie mir, aha, wie… Mette hat wieder  alles geregelt, also sowas muss ich mir nicht , aha , Petriwitz also
,mmmhh, was ich gemacht habe, tja also sie werden nicht glauben wenn  ich, äh was, ja gut aber dazu brauche ich einen
Wagen,was, wo meiner ist  , also äh schicken sie mir einfach einen.”
Inzwischen ertönte das Freizeichen am Hörer, doch Wolitz legte noch nicht  auf.
”Ist das klar!”
Wolitz legte auf. ”Mann,man,man,ist wirklich  schwer heutzutage gutes Personal zukriegen.”
” Vielleicht kann ich ihnen ja weiterhelfen?”
Polizeichef Wolitz  drehte sich um und sah ein Glitzern. Goldenes Haar schimmerte und  erhellte den Raum weit mehr als eine 90 Watt Birne. Wolitz verschlug es  die Sprache.
” Ähm ,äh , darf ich mich vorstellen mein Name ist Wolitz, Polizeichef  Wolitz, nicht geschüttelt sondern gerührt, he,he.”
” Angenehm . Mein Name ist Natascha, nicht gerührt sondern unantastbar.  Also ich kann sie fahren, wenn sie wollen.
Mein Wagen steht gleich vor der  Tür.”
Wolitz nahm den Vorschlag als willkommen an und machten sich auf den Weg.
”Sitzen sie bequem?”
”Ja schon aber dieser Cordstoff geht irgendwie eine elektrische  Verbindung mit meinen Anzug ein. Also unsere Polireiwagen haben ja…..”
”Halten sie den Mund, sie Schwachmat! Sie wissen ja garnicht in welcher  Gefahr sie sich befinden.”
”Gefahr? Wissen sie wenn man bei der Polizei arbeitet dann…”
”Seien sie still und hören sie mir gut zu. Ich kenne den Fahrer der sie  verfolgt hat und ich kenne den mann der ihn dazu den Befehl gegeben hat.  Sie haben es hier mit Leuten zu tun die auf allen ebenen arbeiten und ihr  Arm reicht hin bis zur Polizei .Vielleicht wissen sie ja bereits schon,  um wenn es sich hier handelt ?”
” Meinen sie diesen Polansky ?” Natascha nickte kurz. Polizeichef  Wolitz blickte ernst aus dem Seitenfenster.
” Woher weiß ich, dass ich  ihnen trauen kann?”
”Ich habe noch eine Rechnung mit Mr.Polansky zubegleichen.”
”Also gut, bringen sie mich nach Green Valley.”

One Response to Ein Fall für Kommissar Mette

  1. bernd says:

    “Man weiss nicht ob es Wahsinn oder Verzweiflung war die Dr.Petriwitz jetzt ins Gesicht viel.”
    vieleicht doch fiel. ?

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>