Ein Fall für Kommissar Mette Episode 9

img097Ein massiver Gong ertönte durch den alten Glockenturm der Georgkirche. Kommissar Mette flanierte an ihr vorbei und traf gleich im gegenüberliegenden Polizeirevier ein. In aller Ruhe schenkte er sich
einen Kaffee ein und trabte zum Verhörsaal.
“Na wie läufts denn so Charlie, habt ihr schon was aus ihm herausgekriegt?” Mit verkniffenen Augen blickte Charlie durch die verspiegelte Glasfront.
“Dieser Kerl ist so zäh wie ein Steak, so wie jeden Sonntag, wenn meine Frau kocht.”
Kommissar Mette nippte am Kaffee und wischte sich mit seinen Tuch über die Lippen.
“Na dann wolln wir mal.” Mette öffnete die Tür und löste den inzwischen schon völlig verschwitzten Kollegen ab. Der Kommissar rückte sich den Stuhl zurecht.
“Da bin ich wieder Doc! Aber mir scheint, als wären sie dieses Mal der zu Behandelnde.”
Dr.Petriwitz ließ sich nichts anmerken und starrte auf sein Wasserglas.
“Nun gut, wollen wir keine Zeit verschwenden ! ”
Kommissar Mette griff in seine Inntentasche und hollte einen Beutel gefüllt mit weißen Pulver hervor.
“Sie wissen, was das ist und sie wissen auch aus welcher Schreibtischschublade wir das haben.
Also……”Kommissar Mette unterbrach kurz und zündete sich eine Zigarette an.
“Wo war ich stehen geblieben ?Achja…3 Kilo Kokain. Das sie in den Knast gehen ist ja keine Frage.
Die eigentliche Frage, mein lieber Herr Dr. Petriwitz ist: wie lange werden sie dort überleben?”
Mette lehnte sich zurück und formte hübsche Rauchkringel. Dr. Petriwitz hob seinen Blick und lachte.
“He,he ist das alles ? Mehr haben sie nicht he,he?”
“Ich will Namen von ihnen hören, sonst kann ich nichts für sie tun.”
” Ich werde bestimmt nicht in den Knast gehen, du scheiß Bulle! Sie wissen nichts,sie wissen garnichts.”
“Ich weiß , aber wissen die anderen das auch? Was meinen sie, wie lange die wartenwerden bis sie die verraten.”
“Solange es korrupte Bullen gibt, brauche ich nichts zu sagen he,he.”
Plötzlich klopfte es von aussen an die Spiegelwand. Mette verlies den Raum.
“Was ist denn Charlie ?”
“Wir haben Kowolsky entdeckt.”
”Hust ,stell sofort eine Spezialeinheit zusammen und nehmen sie ihn fest. Ich bin hier noch nicht fertig.”
Mette grübelte kurz. Wo zum Geier steckt eigentlich Wolitz?”
Charlie zuckte mit den Schultern und Mette schaute auf den Boden und schüttelte den Kopf.
Ohne ein weiteres Wort über Wolitz zu verlieren,  trennten sich beide und widmeten sich ihren Aufgaben.
Mit einem Lächeln betrat Mette wieder den Verhörraum. ”Was ist ? Warum lächeln sie so dämlich?”
Mette setzte sich entspannt auf den Stuhl.
” Sie sind am Arsch Petriwitz he,he . Wir haben Kowolsky. ”
”Sie bluffen doch!”
” Tja vielleicht, vielleicht auch nicht. Aber das werden sie ja spätestens im Knast herrausfinden.”
Verzweifelt blickte Dr. Petriwitz durch den Raum. Bis sich sein Blick an einem Kugelschreiber auf den
Tisch zuwendete.
” Ich gebe ihnen 5 Minuten Bedenkzeit.” Kommissar Mette stand auf und holte sich einen Kaffee.
Die geschickten Hände eines arztes sollte man nie unterschätzen..Dr.Petriwitz kugelspitzte sich durch die Fesseln frei.
Als Mette wieder hereinkam war der Raum leer. Der Blick Mettes erinnerte an seinen Vater, der morgens raus in den
Garten geht um seine Zeitung zuholen und dabei bemerkt wie sein 9  jähriger Junge in sein Wagen einsteigt und losfährt.
Plötzlich schlug die Tür zu und Petriwitz kam hinter dieser hervor und nahm Mette in den Würgegriff ,dann schnappte
er sich dessen Pistole und drückte sie ihn an seine Schläfe.
”Wer ist hier am Arsch? Wir gehen jetzt ganz Langsam zum ihren Auto.”

Polizeichef Wolitz lag noch immer im Lada und seine Sinne reckten und  streckten sich langsam zum Bewusstsein.
“Sehen sie sich das an, dort  liegt ein Revolver, Herr Borowsky ! Warten sie, ich hole die Waffe  heraus.”
Fräulein Bilowitz beugte sich tief über Wolitz liegenden  Körper.
“Ach Mist, es klemmt unterm Beifahrersitz. Vielleicht sollte ich  es etwas rütteln?”
Wolitz Instinkte reagierten sofort und meldeten ihm,  seine Augen sofort zu öffnen.
“Oh,was für ein Anblick. Passiert es  wirklich oder bin ich Tod?”
Wolitz Überprüfungen und die darauffolgenden Reaktion von Fräulein Bilowitz zeigten ihm, dass er sich wieder als ein
Teil des Geschehens bretrachten konnte. “Autsch,vwas ist hier eigentlich los, wo bin ich?”
Herr Borowsky nahm Fräulein Bilowitz zur Seite und  trat hervor.
“Was hier geschehen ist? Sie sind verdammt nochmal mit ihrem Wagen in  meinen Laden herein gekracht!”
Polizeichef Wolitz hatte sich inzwischen  aufgerichtet. “Ich arbeite für die Polizei . Machen sie sich keine
Sorgen wir werden für den Schaden schon aufkommen. Äh, haben sie ein  Telefon? ”
Herr Borowsky rückte Fräulein Bilowitz’s Kleid zurecht und  nickte.” Am Tresen.”
Wolitz wählte 110. ”Ja, hier Wolitz schicken sie mir , was , wo ich bin , äh , aha , naja  ich, was Kowolsky?
Ja dann schicken sie mir, aha, wie… Mette hat wieder  alles geregelt, also sowas muss ich mir nicht , aha , Petriwitz also
,mmmhh, was ich gemacht habe, tja also sie werden nicht glauben wenn  ich, äh was, ja gut aber dazu brauche ich einen
Wagen,was, wo meiner ist  , also äh schicken sie mir einfach einen.”
Inzwischen ertönte das Freizeichen am Hörer, doch Wolitz legte noch nicht  auf.
”Ist das klar!”
Wolitz legte auf. ”Mann,man,man,ist wirklich  schwer heutzutage gutes Personal zukriegen.”
” Vielleicht kann ich ihnen ja weiterhelfen?”
Polizeichef Wolitz  drehte sich um und sah ein Glitzern. Goldenes Haar schimmerte und  erhellte den Raum weit mehr als eine 90 Watt Birne. Wolitz verschlug es  die Sprache.
” Ähm ,äh , darf ich mich vorstellen mein Name ist Wolitz, Polizeichef  Wolitz, nicht geschüttelt sondern gerührt, he,he.”
” Angenehm . Mein Name ist Natascha, nicht gerührt sondern unantastbar.  Also ich kann sie fahren, wenn sie wollen.
Mein Wagen steht gleich vor der  Tür.”
Wolitz nahm den Vorschlag als willkommen an und machten sich auf den Weg.
”Sitzen sie bequem?”
”Ja schon aber dieser Cordstoff geht irgendwie eine elektrische  Verbindung mit meinen Anzug ein. Also unsere Polireiwagen haben ja…..”
”Halten sie den Mund, sie Schwachmat! Sie wissen ja garnicht in welcher  Gefahr sie sich befinden.”
”Gefahr? Wissen sie wenn man bei der Polizei arbeitet dann…”
”Seien sie still und hören sie mir gut zu. Ich kenne den Fahrer der sie  verfolgt hat und ich kenne den mann der ihn dazu den Befehl gegeben hat.  Sie haben es hier mit Leuten zu tun die auf allen ebenen arbeiten und ihr  Arm reicht hin bis zur Polizei .Vielleicht wissen sie ja bereits schon,  um wenn es sich hier handelt ?”
” Meinen sie diesen Polansky ?” Natascha nickte kurz. Polizeichef  Wolitz blickte ernst aus dem Seitenfenster.
” Woher weiß ich, dass ich  ihnen trauen kann?”
”Ich habe noch eine Rechnung mit Mr.Polansky zubegleichen.”
”Also gut, bringen sie mich nach Green Valley.”

Wohin entführt Dr. Petriwitz Kommissar Mette ?

Was hat Natascha mit Mr. Polansky zutun ?

Viele Fragen und noch mehr werden beantwortet in einer neuen Episode von Ein Fall für Kommissar Mette ………..nur auf lexarenights .wordpress.com

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